Kaltenkirchen – KZ-Gedenkstätte


Im Sommer 1944 wurde in der Nähe von Kaltenkirchen ein Außenlager von Neuengamme errichtet. Hier sollten die Gefangenen einen Flugplatz für die Luftwaffe ausbauen. Durchschnittlich war das Lager mit 500 Gefangenen belegt. Zwischen 500 und 700 Menschen wurden Opfer der schrecklichen Bedingungen und Quälereien. Ein Teil der Toten ist in der Nähe auf den Friedhöfen Moorkaten und Kaltenkirchen beigesetzt. Die Überlebenden wurden auf einen Todesmarsch geschickt, der nach Wöbbelin führte.

Das Gelände wurde später von der Bundeswehr benutzt.

Hinweis: Ganz in der Nähe, im Ortsteil Heidkaten, befand sich zwischen 1941 und 1944 ein Kriegesgefangenenlager, in dem tausende Kriegsgefangene durch Hunger ermordet wurden. Ein Teil der Toten wurde auf den Friedhöfen Moorlake und Kaltenkirchen beerdigt. Hier erinnern Gedenksteine an sie.

Christoph Kreutzmüller

 

1994 entstand eine Gedenkstätte, die weiter ausgebaut wird. Die Ausstellung informiert über das Lager, aber auch über die Geschichte der Region, die schon vor 1933 eine Hochburg der Nationalsozialisten war.

Christoph Kreutzmüller


Kaltenkirchen – KZ-Gedenkstätte


Alt Springhirsch, 24568 Nützen


Tel.: +49 4191 723428


http://www.kz-kaltenkirchen.de


nachricht@kz-kaltenkirchen.de


Geöffnet: Das Außengelände der Gedenkstätte ist jederzeit öffentlich zugänglich. Das Dokumentenhaus (von März bis Oktober): Montag bis Freitrag 13:00-17:00 Samstag 11:00-17:00 Sonn- und Feiertagtag 11:00-17:00


Eintritt frei.


 Anfahrt: Die Gedenkstätte im Ortsteil Springhirsch liegt 35 km nördlich von Hamburg unmittelbar an der Bundesstrasse 4: 

Ca. 2 km nördlich von Langeln bzw. 4 km südlich von Lentföhrden. Ein Parkplatz ist vorhanden.

Ansprechpartner für Schulen:

Hans Werner Berens

Tel. 04123 – 929040

Email:  hawebe@versanet.de

Entwurf und Realisierung: