Breslau – Friedhof für gefallene Offiziere der Sowjetarmee


Der Friedhof mit einer Fläche von ca. 5,3 ha wurde im Breslauer Ortsteil Krzyki (ul. Karkonoska) angelegt. Bestattet wurden hier über 750 Offiziere der Sowjetarmee (darunter vier, die die Auszeichnung „Held der Sowjetunion“ trugen), die in den Kämpfen um Breslau gefallen waren und in den Jahren 1945-1949 aus verschiedenen Gräbern hierher überführt wurden. Unter den Beerdigten befinden sich auch zwei deutsche Antifaschisten, die als Offiziere in den Reihen der Roten Armee kämpften. Das Objekt wurde entworfen von Anna und Tadeusz Ptaszyc. Auf dem Friedhof überwiegen Einzelgräber, die anfangs aus Ziegeln errichtet wurden, bis Ende der 50-er Jahre jedoch durch haltbareres Terrazzo ersetzt wurden. Der Eingang zum Friedhof, der von einem niedrigen Zaun umgeben ist, schmücken Panzer und Kanonen, die zur Ausrüstung der 6. Armee der I. Ukrainischen Front gehörten, die um die Stadt gekämpft hat. Im Jahr 1947 wurde in der Mitte des Friedhofs ein Pantheon in Form einer Gloriette (offener Pavillion) mit fünf Säulen errichtet (Projekt von R. Feliński). In den Jahren 2004-2005 wurden Renovierungsarbeiten durchgeführt. 

Die verbleibenden, im Kampf um Breslau gefallenen sowjetischen Soldaten (7.200) wurden auf dem Friedhof auf dem Skowrona-Berg an der ul. Spiska bestattet. Dieser Friedhof wurde etappenweise von 1945-1967 errichtet. Auf dem heute 1 ha umfassenden Terain, das von einem niedrigen Eisenzaun umgeben ist, befinden sich 384 Gräber. In der Mitte des Friedhofs wurde ein Denkmal in Form eines geöffneten Buches errichtet (Entwurf von Łucja Skomorowska).  

Krzysztof Ruchniewicz

siehe: Geschichte


Breslau – Friedhof für gefallene Offiziere der Sowjetarmee


ul. Karkonoska, Wrocław



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Entwurf und Realisierung: